Bild, das drei Menschen an der Totalstation zeigt
Übungen in Vermessungskunde © M. Riemer / DAI

Ausbildung und Wissenstransfer

Auf den unterschiedlichsten Ebenen spielen Bildungsarbeit und Wissenstransfer seit Anbeginn des Projektes für die mongolischen und deutschen Teilnehmenden eine ganz wichtige Rolle und es war von Anfang an deutlich, dass neben der aktiven Forschungsarbeit auch die weitreichende kulturelle Auseinandersetzung und Austausch einen hohen Stellenwert genießt.

Förderung für Aus- und Weiterbildung

In regelmäßig parallel zur Grabung durchgeführten Summerschools wurden die deutschen und mongolischen Studierenden und Mitarbeitenden beispielsweise in den Bereichen Geschichte der Archäologie, Grabungsmethoden und -techniken, mongolische Sprache und Geschichte, Vermessungstechnik oder Quellenforschung unterrichtet. Dieses neue Wissen wurde gleichzeitig praktisch auf der Grabung angewandt und in regelmäßigen Diskussionen vertieft und gefestigt.  In Dissertationen, Magister-, Bachelor- oder Diplomarbeiten wurden Ergebnisse der Grabung ausgewertet und publiziert. Gleichzeitig konnte während wechselseitiger Forschungsaufenthalte in Deutschland und der Mongolei die Auseinandersetzung mit der Archäologie und Geschichte des Landes ganzjährig weiter vertieft werden. Auch mehrjährige Studienaufenthalte in Deutschland, die durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wurden, konnten realisiert werden.

Restaurierung

Neben der Aus- und Weiterbildung von Archäologinnen und Archäologen hat in den vergangenen Jahren auch die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Restaurierung und präventiven Konservierung einen immer größeren Stellenwert innerhalb des Forschungsprojektes bekommen.